Saturnmagie früher & heute

In den letzten 30 Jahren wurde viel zu dem Thema Saturnmagie publiziert. Manches kommt der Realität sehr nahe, aber auch viele Dinge, die nicht zielführend waren wurde aus inkompetenten Kreisen kolportiert. Jene Individuen suchten über die fälschlichen Aussagen bezüglich der Saturnmagie einen kompenesatorischen Ausgleich. Diese Seite ist dem Versuch geschuldet hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Was wirkliche Saturnmagie betrifft, entzieht sich zuerst einnal dem Alltagsverständnisses. Die Entwicklung von magischen Angängen ist historisch gesehen eine Prozesshaftigkeit. Magie, wie sie unsere Vorfahren praktizierten kann nur zu Teilen in die Heutigen Rahmenbedingungen übertragen werden. Was früher gut funktionierte, geht heute viel einfacher und schneller. Ein New Ager würde in solchen Worten den Beginn einer neuen Zeitepoche sehen. Ein Saturnmagier aber will mehr als solche schwammigen Aussagen aus längst vergangenen Tagen; er will nüchterne Nachprüfbarkeit statt vergangenheitsgläubigem Wunschdenken. Die zeitgemäße Saturnmagie geht nach einer klaren Methode vor. Einfachheit und Klarheit ist eben eine ursaturnische Tugend. So beginnt der Saturnmagier seinen magischen Angang erst einmal damit seine eigene Reichweite auszuschöpfen. Damit ihm dies gelingt muss er sich einer Limitierungen bewusst werden, durch die er kontinuierlich seine Reichweite vergrößert. Das ist dann der magische Zugriff, die die Natur ansonsten dem magischen Willen des Adepten zu verweigern sucht. Der zweite Schritt ist mit einer radikalen Kompromissligkeit der Wirklichkeit und damit dem, was auf einen einwirkt ein entschiedenes "Non Serviam" entgegen zu stellen. Luzifers Weg besteht in der aggressiven und alternativlosen auseinandersetzung mit der zugriffverweigernden Wirklichkeit. Im Klartext heißt dies wenn A dem B verweigert sich seinem Willen zu unterwerfen, muss B in einer zuerst kompromisslosen Opposition zu A stehen. Dadurch kann er dann schrittweise seine reflexartigen Reaktionen der Welt gegenüber so weit abbauen, bis diese veröden. Wichtig ist das veröden der Gefühlsreaktionen, die dem magischen Erfolg entgegen stehen. Dies ist die Bedeutung des thelemitischen "Tue was Du willst, ist das ganze Gesetz". Es kann eben nur einen Willen geben. Der Gnostiker ist aufgefordert sich selbst im Universum einzusammeln. Aus diesen vielen verschiedenen Ichs ist das Schwert des Excalibur zu schmieden. Zu EINEM Willen und einer Macht. Das ist die eigentliche Bedeutung des alchimistischen Symposiums. Liebe unter Willen . Der Mensch als abhängiges Reflexbündel löst sich aus der abhängigkeit von Silikat und Proteinen. Er tut es nicht durch unrealistisches Tagträumen, sondern durch mental nachvollziehbarer Anordnungen. Die Position auf einer auf uns Menschen negativ einwirkende Wirklichkeit abzulehnen ist uralte gnostische Tradition. Sternengleich zieht ein jeder seine eigenen Bahnen. Keinem Herrn, keinem Meister, weder im Himmel, noch in dieser Welt. Nichtakzeptanz ist die Basis unserer Zauberei. Und die Nichtakzeptanz ist es, die über dem Weg zur Macht entscheidet. Wie Buddha das Leben als alter, Krankheit und Tod erkannte, ist diese Wirklichkeit wenn auch erfahrbar, entschieden abzulehnen. Einer, wenn nicht sogar DER Weg, der zum Zugriff über die Wirklichkeit führt, ist die Idee der magischen Loge. Die Kristallisation des Ego ist nicht zu verwechseln mit dem Nachgeben aller Egoimpulse, sondern es ist das Aufgehen in dem Einen Ich. Falsch verstandene Individualität ist Scherz. Wie beglückend ist dagegen jegliches Loslassen des Ich in Zuständer der Ekstase wahrgenomen. Das befreiende Gefühl, die Ich Grenze zu verlieren, beim freien Fall mit dem Fallschirm die Intensität eines Orgasmus. Das einzelne Ich wird zur Kristallisation im Logenegregor. Der Logenegregor wird die Gebärmutter des werdenden Übermenschen. Der Logenegregor Mstr. .:Gotos:. ist wie Klaus Störtebecker, sagte einst Großmeister .:Thot:.. Wer unter Störtebecker anheuern wollte, musste sich dem Kampf mit Störtebecker stellen. Wie aber auch immer der Kampf ausging, am Ende siegte immer Störtebecker. Dieses Besiegtwerden durch den Egregor ist aber nicht ein Verleiren im Sinne der Ohnmacht, sondern es ist der Gerwinn. Der Gewinn der Freheit. Der Egregor hilft dem Bruder und der Schwester sein altes beschränktes Ich zu zerstören um dann wie der Phönix aus der Asche als neues, über den Menschen hinausreichende zu erscheinen. Dieses Namenlose ist nicht konturierbar. Meinte nicht schon Altgroßmeister Gregorius, dass die Loge kein Geheimnis besitzt, sie IST das Geheimnis. Und mehr gibt es darüber hinaus auch schon nicht mehr zu sagen. Statt altem Cargokult und Mimikri wendet sich eine Saturnmagie, die ihren Namen verdient, dem immer Neuen Kraftfeld zu. Eine Erfahrung jenseits der Beschreibbarkeit aus dem eine neue Lebensform entsteht, für die der Mensch nur Rohmaterial ist. Saturnmagie ist Voodo, kabbalistik theurgische- und dämonische Magie. Diese Magie schöpft aus allem, was der menschliche Geist hervorgebracht hat, aber der Saturnmagier bescheidet sich damit nicht. Saturnmagie ist Macht. Auf dieser Seite werden Menschen, die an Saturnmagie Interessiert sind originales Material aus der einzigen sukzessionslinie der ursprünglichen Fraternitas Saturni finden. Es werden verschiedene Hochgradarbeiten, sowie Arbeitsgruppenresultate widergegeben. Des Weiteren werden dem wahrhaft Suchenden eine authentische Spur gelegt. Ziel ist es aber auch die in den letzten Jahren im Internet kolportierten Unwahrheiten über die Loge mit nüchternen, realen Fakten entgegenzutreten. Im saturnischem Geiste, .S.I.N.D.S.