Ritus Initiationis Drakonis

Fraternitas Saturni: Rituus Initiationis Drakonis
Ritus Initiationis Drakonis Pyros Archaios ______________________________________________
Einführung
Dies ist das erste der drakonischen Initiationsrituale des Regenbogens der Macht. Wie die anderen Arbeiten dient es der Transformation und Erweckung des Körpers und der Verbindung mit den archaischen Kräften des Universums.
Die alten Drachen sind sehr mächtige, weise Wesenheiten mit einer starken Affinität zu Saturn, wenn sie nicht ohnehin der Saturnsphäre angehören. Das kommt uns entgegen. Einige von Ihnen scheinen zu existieren von Anbeginn der Welt und sind mit fundamentalen Energien und Strukturen des Universums verbunden. Wohl dem, der sie zu Freunden hat.
Die erste Initiation ist die des uralten roten Drachen „Pyros Drakon Archaios“. Nutze Deine Chance.
Vorbereitung
Studiere die mythologische Bedeutung der Drachen. Beschäftige Dich mit der Symbolik von Schlange und Drache.
Exerzitium
Führe eine Woche lang morgens und abends folgende Praxis durch:
Setze Dich im Herrschersitz auf einen Stuhl. Drehe nun die Hände mit den Handflächen nach oben. Lasse nun die Energie vom Mittelpunkt der Erde langsam durch Deine Füße empor steigen. Sie steigt über die Beine, füllt den Beckenraum und steigt über die Wirbelsäule bis zum Kopf. Dabei werden die Zentren aktiviert während sie von der Energie durchströmt werden. Im Scheitel angekommen, nutze die Energie um das Scheitelzentrum zu öffnen. Ziehe durch das Scheitelzentrum die Energie von den Sternen herab. Sie sinkt von oben durch den Körper herab und vermischt sich mit der aufsteigenden Energie. Dabei bildet sich flüssiges Gold. Aus diesem bilde ein Seil das aus dem Steißbein austritt und bis zum Mittelpunkt der Erde reicht. Dort mache es fest. Lasse aus dem Scheitel ein Seil austreten, das bis zu den Sternen reicht. Mache es an einem Stern fest. Visualisiere nun Deine Aura als Ei das dich umhüllt. Streiche dieses Ei vom innen und außen mit dem flüssigen Gold. Nun betrachte Deinen Körper. Du wirst zahlreiche „Cords“ (Fäden, Tentakel, Verbindungen) finden, die an Deinem Körper andocken. Das sind Verbindungen zu Personen und Dingen der Welt. Zum Teil willst Du sie haben und brauchst sie auch. Doch während dieser Arbeit löst Du sie und legst sie vor das Ei. Verbindungen auf der Rückseite des Körpers sollten grundsätzlich nicht geduldet werden, da es sich um Beeinflussungen handelt. Entferne solche
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Fraternitas Saturni: Rituus Initiationis Drakonis
Verbindungen rigoros und fülle die Andockstellen mit Gold auf. Visualisiere dabei, dass Du Deinen Rücken gegen solche Verbindungen immunisierst.
Visualisiere nun folgendes Symbol:
Intoniere dabei die Keimsilben in den Chakren:
Einweihung
In der zweiten Woche wiederhole die vorbereitende Übung der ersten Woche. Statt die Keimsilben in den Chakren zu intonieren spreche mindestens 109 Wiederholungen des Drachenmantras (siehe unten). Führe dann die Zeremonie durch.
Zeremonie
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Zeremonielle Attribute:
Tisch mit Sieben rote Kerzen, Räucherwerk (Drachenblut oder Moschus),
Ritualbuch: Dieser Text
Klangwerkzeug: Gong, Glocke oder Klangschale. Wird eine Glocke oder Klangschale anstatt eines Gongs verwendet, so ist sie für jeden Gongschlag 3 mal zu schlagen.
Bekleidung: Robe, Logenring
Mantra: OM DRAKON PYROS TEHOM ARCHAIOS SARVAH SIDDIIHUM
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Fraternitas Saturni: Rituus Initiationis Drakonis
Der Adept entzündet die Kerzen und das Räucherwerk im Namen von Thelema, dem göttlichen Willen. Er schlägt den Gong und spricht :
A: Ich eröffne den Ritus mit der Verkündigung des Gesetzes: Tue was Du willst ist das ganze Gesetz und das Wort des Gesetzes ist Thelema. Es gibt kein Gesetz über tue was Du willst.
Dann hält der Adept inne und prüft sein Herz. Nur wenn er seiner Sache völlig sicher ist, verkündet er feierlich:
A: Ich stelle fest, dass es mein wahrer, göttlicher Wille ist, mich jetzt mit dem roten Drachen zu verbinden und sein Tor zu durchschreiten. Die göttliche Kraft ist mit mir und sorgt für Gelingen.
Lauter Gongschlag.
Zieht das Saturnsigel und spricht:
A: Sanktus Saturnus ich rufe Dich!
Zieht das Saturnsigel und spricht:
A: Sanktus Saturnus ich verehre Dich!
Zieht das Saturnsigel und spricht:
A: Sanktus Saturnus ich stehe in Deinem Licht!
Er breitet die Arme aus und verbindet sich mit dem saturnischen Influxus.
Dann geht der Adept im Gegenuhrzeigersinn im Kreis, wobei sich die Geschwindigkeit steigern darf. Dabei rezitiert er das Mantra des roten Drachen. Wenn er den Eindruck hat, das sich genug Energie im Raume aufgebaut hat, bleibt er stehen und führt die Anrufung durch:
A: Im Namen des großen Demiurgen Saturn, der am Ende der Welt lebt und den nur Schweigen, nichts als Schweigen auszudrücken vermag, rufe und beschwöre ich „magischer Name“ Dich, oh roter Drache, Herr des alten Atlantis und Magier von Anbeginn, der Du in den Abgründen und Tiefen meiner Seele zu Hause bist.
Erscheine! Erscheine! Erscheine!
Ich beschwöre Dich, roter Drache, wo Du auch weilst. Erhebe Dich aus den Tiefen der Ozeane, aus dem Inneren der Berge oder der unendlichen Finsternis. Eile herbei. Mein Herz ruft voll Verlangen nach Dir.
Komme hervor aus der Dunkelheit, auf dass Deine Feuer die Düsternis meines Daseins erleuchten.
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LEPACA KLIFFOTH MARAG TEHOM KAMUSIL NOGAR LEVIATHAN RUACH
MOSCHEL NAGID THELI!
LEPACA KLIFFOTH MARAG TEHOM KAMUSIL NOGAR LEVIATHAN RUACH
MOSCHEL NAGID THELI!
LEPACA KLIFFOTH MARAG TEHOM KAMUSIL NOGAR LEVIATHAN RUACH
MOSCHEL NAGID THELI!
Lass die Flammen Deiner Kiefer die Kraft meiner Existenz sein. Ich beschwöre Dich, uralter Drache des kosmischen Feuers! Oh Tehom komme hervor aus den Schatten! Erhebe Dich aus der schwarzen See des Chaos und vernichte die Lügen, die wir als Wahrheit sehen.
- Vernichte die Lügen, die wir als Wahrheit sehen!
- Vernichte die Lügen, die wir als Wahrheit sehen!
- Ja, vernichte die Lügen, die wir als Wahrheit sehen.
Ich beschwöre Deine Macht, auf dass sie eins werde mit meinem Wesen. (Diesen Satz beliebig oft wiederholen, bis zur Extase. Dann:)
Ich beschwöre Deine Macht, auf dass sie eins sei mit meinem Wesen. (Diesen Satz beliebig oft wiederholen.)
Zu mir, dem Wanderer auf dem saturnischen Pfad, ihr Leben spendenden und Tod bringenden Flammen des Roten Drachen.
TEHOM HAROMBRUB ROGGIOL BURIOL MARAG ABAHIM THELI IPAKOL
LORIOL!
TEHOM HAROMBRUB ROGGIOL BURIOL MARAG ABAHIM THELI IPAKOL
LORIOL!
TEHOM HAROMBRUB ROGGIOL BURIOL MARAG ABAHIM THELI IPAKOL
LORIOL!
HO DRAKON HO MEGAS!
HO DRAKON HO MEGAS!
HO DRAKON HO MEGAS!
Ich habe mich mit dem Drachen verbunden!
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Fraternitas Saturni: Rituus Initiationis Drakonis
Tantricum Draconis Pyris
Der rote Drache wird nun im Energiesystem des Körpers verankert.
Stelle Dir eine rote Schlange vor, die im Beckenbereich schlafend liegt. Atme tief ein, bis zur ihr hin. Mit jedem Atemzug wird sie belebt. Nun fängt sie an, an der Wirbelsäule sich hoch zu winden.
Beginne im ersten Chakra, das Du dir wie eine rote, vierblättrige Lotusblume vorstellen kannst und zwischen dem Anus und dem Geschlecht liegt. Der Name des Chakras lautet Muladhara. Ist sie dort angekommen, wird das Chakra durch das Mantra LAM belebt (3 x LAM intonieren).
Nun windet sie sich weiter hoch zum zweiten Chakra, das Svadhisthana genannt wird und in der Höhe des Bauchnabels liegt. Seine Farbe ist orange, von der Gestallt eines sechsblättriges Lotus. Das Mantra lautet VAM (3 x VAM intonieren).
Die Schlange windet sich eine halbe Drehung weiter und erreicht das Manipura-Chakra, in Höhe des Solar Plexus. Seine Farbe ist gelb und stellt einen zehnblättrigen Lotus dar. Das Mantra lautet RAM (3 x RAM intonieren).
Gehe weiter zum nächsten Chakra, das Anahatha genannt wird und dessen Farbe grün ist. Es liegt in der Mitte des Brustkorbs und ist eine zwölfblättrige Lotusblume. Das Mantra hier lautet YAM (3 x YAM intonieren).
Nun windet sich die Schlange weiter bis zum fünften Chakra, dem Vishuddhi-Chakra. Es liegt in Höhe der Kehle. Seine Farbe ist blau, von der Gestallt eines sechszehn-blättrigen Lotus. Das Mantra lautet HAM (3 x HAM intonieren).
Die Schlange geht weiter und erreicht das Ajna-Chakra, das auch das dritte Auge genannt wird und zwischen den Augenbraue liegt. Die Farbe ist indigo, ein zweiblättriger Lotus. Das Mantra lautet OM (3 x OM intonieren).
Du kommst nun am letzten Chakra an, das auf dem Schädel liegt und Sahasrara heißt. Seine Farbe ist ein helles weiß und es ist ein tausendblättriger Lotus. Wir verwenden hier das Mantra HU (3 x HU intonieren) und visualisieren ein helles Licht mindestens 80 cm über dem Scheitel.
Die rote Schlange hat sich 3 1/2 mal um Deine Wirbelsäule gewunden. Atme tief ein, und sie wird bei jedem Atemzug Flügel bekommen. Nun ist aus der Schlange ein Drache geworden. Fühle das Feuer, das in Dir aufgestiegen ist. Leite die Flammen in Deine Hände. Reinige mit ihnen Deine Aura. Die Flammen vernichten alles Negative, das an Dir haftet. Sprich nun die zeremoniellen Initiationsaussagen:
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Die zeremoniellen Initiationsaussagen
A: Ich, - magischer Name -, habe den Saturnweg als meinen Weg erkannt. Es ist mein ureigener und wahrer Wille, meinen Brüdern und Schwestern in der lebendigen Kette unserer Bruderschaft verbunden zu sein, um das Wissen und den Weg der Freiheit weiter zu tragen durch die Äonen.
Ich bin Wanderer auf dem saturnischen Pfad, ein unermüdlicher Krieger, der durch die Welten der Finsternis und des Lichts reist um sich einzusammeln.
Ich tanze mit den Drachen durch die Unendlichkeit. Unsterblich bin ich – einer von oben!
Nacharbeit
In der 3. Woche führe die Arbeiten wie in der ersten Woche durch. Statt die Keimsilben in den Chakren zu intonieren, verwende das Mantram des roten Drachen. Visualisiere das Symbol.
Visualisiere die Energie im Symbol als von unten nach oben fließend.
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